Neuer Bürgermeister für Geldern

 

Jörg Grahl

Jörg Grahl Foto: Rheinische Post, Geldern

 

Sei dabei! Am 4. Dezember werden die Weichen gestellt!

Liebe Parteifreundin, lieber Parteifreund,

zu einem ganz besonderen Ereignis lädt Dich der Vorstand der Gelderner GRÜNEN ein:

zu einem in der politischen Landschaft Deutschlands höchst seltenen, bisher vielleicht sogar einmaligen Vorgang.

Sei dabei, wenn die vier Gelderner Parteien SPD, Grüne, Linke und Piraten mit Jörg Grahl ihren Vorschlag für einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten öffentlich vorstellen und die Mitglieder dieser vier Parteien sowie darüber hinaus alle Bürgerinnen und Bürger ihn kennenlernen und befragen können. Moderiert wird diese Veranstaltung von Ulrike Michel, vielen bekannt als souveräne Moderatorin bei der Podiumsdiskussion der Fraktionsvorsitzenden vor den letzten Kommunalwahlen im Frühjahr.

Im unmittelbaren Anschluss daran und am gleichen Ort ist dann die Aufstellungs­versammlung der vier Parteien mit dem Ziel, gemeinsam den neuen Bürgermeister für Geldern zu nominieren.

Mit der öffentlichen Präsentation und der anschließenden Nominierung findet ein spannender und Aufsehen erregender Prozess der gemeinsamen Kandidatenfindung einen guten Abschluss – der gleichzeitig der Start ist für unsere gemeinsamen Aktivitäten, den Wechsel an Gelderns Stadtspitze einzuleiten. Der Vorstand der Gelderner GRÜNEN ist sicher, mit Jörg Grahl den neuen Bürgermeister für Geldern zu präsentieren, der uns zuversichtlich und für die Entwicklung unserer Stadt optimistisch gestimmt in die Zukunft blicken lässt.

Wir laden Dich herzlich ein, dabei zu sein, wenn der erste Schritt zum Wechsel an der Stadtspitze getan wird.

Donnerstag, 4. Dezember, 19 Uhr, Lindenstuben (Groterhorst), Stauffenbergstraße 37

Mahnwache am 09.November

Mahnwache 0911

Anläßlich der Judenporgome durch die NS – Diktatur gedenken die Bürgerinnen und Bürger Gelderns am 09.November durch eine Mahnwache.

Am 09.November 1938 wurde die Synaagoge, die in Geldern, am Nordwall 39 gestanden hat,  durch NS-Schergen in Brand gesteckt.

An ihrem ehemaligen Standort wird den Opfern in der Zeit vom 19:30 Uhr bis ca. 20:30 Uhr still gedacht.

Die Versammlung wird durch den Ortsverband Geldern organisiert. Du bist herzlich eingeladen !

 

Geen plaats voor fraccen – 100 Stühle auf dem Weg nach Den Haag

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gern plaats voor fraccen – kein Platz für Fracking !

Vier von 100 gelbe Stühlen protestieren im Walbecker Wald gegen Fracking

Bereits bei der Platzierung der gelben Stühle entlang der Gelderner Grenze zu den Niederlanden gab es viele Fragen von Spaziergängern. Gern wurden diese von Dr. Wolfgang Paul und Bernd Bianchi vom Vorstand der Gelderner Grünen beantwortet.

Dort, wo die Wanderwege des Walbecker Waldes einen Grenzübergang zu den Niederlanden bilden, wurden jeweils vier gelbe Stühle mit den Nummern 60 – 64 platziert. Sie sollen von protestierenden Menschen bis zum 15. November mitgenommen werden und auf dem ‘Koekamp’ in den Haag ankommen. 500 Meter entfernt vom Regierungsgebäude ‘Binnenhof’, 500 Meter entfernt vom verantwortlichen Wirtschaftsministerium, gegenüber des Hauptbahnhofs und – passend für eine Kunstaktion – unmittelbar vor der Königlichen Akademie für Bildende Künste.

Jeder, der einen Stuhl mitnimmt ist gebeten, sich unter www.fracen.eu einzutragen. So kann der Weg jeden Stuhls nachverfolgt werden.

DIE GRÜNEN aus Brüggen kamen unter der Federführung von René Bongartz auf die Idee, mit dieser Kunstaktion gegen Fracking in den Niederlanden zu protestieren. Wie bereits berichtet, hat das Wirtschaftsministerium der Niederlande vor, aus den ca. 1000 m – 4000 m tief liegenden Schiefergasvorkommen entlang der deutsch – niederländischen Grenze in der Provinz Limburg das gespeicherte Erdgas durch Fracking aufzuschließen und zu fördern.

Beim Fracking werden auf einem Bohrfeld mehrere Bohrlöcher in die Erde getrieben. Diese Bohrlöcher sind nicht nur vertikal, sondern auch horizontal. Pro Bohrloch wird dann unter hohem Druck ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in die Erde gepresst. Dieses giftige Gemisch soll die Gesteinsschichten aufbrechen. Pro Bohrloch werden dabei zehn Millionen Liter Wasser verbraucht. So viel Wasser trinken sechs Millionen Menschen am Tag ! Nicht nur der hohe Wasserverbrauch ist erschreckend, sondern auch der sogenannte Backflow . Damit bezeichnet man das zurückfließende Wasser. Dieses muß als Sondermüll entsorgt werden. Das ganze Vorhaben soll dann auch noch in der von Erdbeben am meisten gefährdeten Region Mitteleuropas stattfinden. Beim Bohren wird auch keine Rücksicht auf bestehende Grundwasserschichten genommen.Eine Gefährdung unseres Trinkwassers ist nicht auszuschließen.

All diese erheblichen Bedenken geben Fracking entlang der Grenze bei Waldeck und Lüllingen sind ein wichtiger Grund für die GRÜNEN Gelderns, sich der Aktion aus Brüggen ans´zuschließen und vier von 100 Stühlen entlang der Grenze zu platzieren.

mehr Infos unter www.fraccen.eu

 

Ein Flyer der Bundestagsfraktion klärt zum Fracking und seinen Gefahren auf .

Hier zum Download :

 

Flyer Fracking

 

 

 

 

 

 

GRÜNE kritisieren Planungen des Kapuzinerkarrees

Ostwall- Fassade der Berufsschule

Ostwall- Fassade der Berufsschule

geplante Ansicht des Neubaus am Ostwall

 

Eine Investorengruppe, bestehend aus einem hiesigen Architektenbüro und einem Dortmunder Planungsbüro haben ihre Pläne für die Fläche  am Standort der Berufsschule am Ostwall vorgestellt.  Wie bekannt, wird das Grundstück durch den Umzug der Berufsschule in den Nierspark ja dann frei.

Die Politik wurde durch eine Vorstellung im Gestaltungsbeirat und in zwei Ausschusssitzungen informiert; die Eigentümer des anliegenden Sandsteges bekamen ebenfalls die Möglichkeit, sich mit den Plänen vertraut zu machen.

Das Gelderner Architektenbüro möchte die bestehenden Gebäude inklusive des Refektoriums nutzen und hier Wohnen, Hotel und Gastronomie unterbringen.

 

Refektorium Ostwall Geldern

Refektorium Ostwall Geldern

 

Das Dortmunder Büro möchte entlang des Ostwalles  und der Kapuzinerstraße auf der einen und zwischen Sandsteg und einer neuen Straße auf der anderen Seite ein Gebäude für einen Lebensmittel- Vollsortimenter errichten lassen.Der fußläufige Verkehr soll von der Kapuzinerstraße ihren Zugang; der PKW- Verkehr vom Ostwall her seine Zufahrt bekommen.

Die Nutzung des Geländes passt nach Ansicht der GRÜNEN zu diesem Grundstück. So sagt es auch das Einzelhandelsgutachten Gelderns aus.

Auf Ablehnung stoßt jedoch die architektonische Umsetzung. So erwähnte die Dortmunder Planerin bei der Vorstellung im gemeinsamen Ausschuss für Bauen und Planen und für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing mit keinem Wort, dass der ortsprägende Altbestand entlang des Ostwalls (siehe Bild oben) abgerissen werden soll.

An dieser wichtigen und städtebaulich wertvollen Straßenfront soll dann die “funktionale Seite” des Einkaufszentrums, nämlich die LKW- Zufahrt entstehen. Die neue Fassade soll eine geschlossene Formation aufweisen und nur eine Öffnung für den LKW- Lieferverkehr haben ( im Bild obern rechts) .  Nicht nur der Umgang bei der Vorstellung des Planes, sondern auch die Planungsentwürfe stoßen – wie Bernd Bianchi ,der Sprecher im Ausschuss  betont – auf entschiedene Ablehnung.

Liebe Planer, nehmt euch ein Beispiel am Kaufland: Dort wird der Zulieferverkehr unbemerkt auf einer neben den Geschäftsflächen liegenden Grundstücksteil abgewickelt.

Apropos Kaufland : Leider ist für diesen Einkaufstempel auch geplant, die Erdgeschossfläche den PKW-Stellflächen zu opfern. Nach Ladenschluß und am Wochenende gibt es keine Schaufenster zum Erleben und Flanieren , sondern nur eine geschlossene Garage ! Schade !!!

 

 

 

Silbernes Jubiläum für den Sprecher des Ortsverbandes !

Bernd

Bernd Bianchi hatte auf der letzten Mitgliederversammlung besonderen Grund zur Freude, denn er wurde zum 25. Mal als Sprecher des Ortsverbandes Geldern wiedergewählt. Diese Freude teilte er dann auch mit den anwesenden Mitgliedern und spendierte “eine Runde”. Ein neues Mitglied wurde nun in die Runde aufgenommen. Als Schriftführer wurde Dr. Wolfgang Paul bestätigt. Um das Amt der Kassiererin bewarb sich auch die Fraktionsgeschäftsführerin Uschi Brünken. Bei der anschließenden Wahl unterlag sie jedoch der Amtsinhaberin Frauke Richter.  Somit wurde der gesamte Vorstand aus dem Vorjahr wiedergewählt. Nicht nur das “silberne” Jubiläum des Ortsverbandssprechers wurde angesprochen, sondern auch die 30- jährige Zugehörigkeit der GRÜNEN zum Gelderner Stadtrat. Aus diesem Anlaß soll eine kleine Feier organisiert werden. Die Mitglieder berieten auch darüber, wie man die Parteiarbeit von der Fraktionsarbeit besser trennen kann, um damit für neue Mitglieder interessanter zu werden. Ein erster Schritt ist die Kontaktmöglichkeit über Facebook unter GRÜNE GELDERN oder über die Internetseite www.gruene-geldern.de . Durch anlassbezogene Aktionen will man mehr in die Öffentlichkeit treten und ein monatliches Treffen im Rahmen eines Stammtisches soll vorbereitet und ausprobiert werden.

Grüne Jugend im Kreis Kleve

GRÜNE Jugend

Die GRÜNE JUGEND im Kreis Kleve stellte das jüngste Kreistagsmitglied im Kreis Kleve !

DIE GRÜNEN sind mit dem 19-jährigen David Krystof aus Goch ganz jung im Kreistag Kleve vertreten. Wenn Du auch jung bist und Interesse an GRÜNER Politik hast, treffe Dich doch mit Gleichaltrigen ! Die GRÜNE JUGEND im Kreis Kleve freut sich auf Dich !

Kontakt : Internet oder Facebook

Im Bild Christian Berger aus Straelen, Martin Püschel aus Kevelaer, Torsten Kannenberg (weeze), Luca Straßner (Kevelaer), Yvonne Stalder aus Goch, Tim Hackstein (Goch) und Kreistagsmitglied David Krystof aus Goch. Du fehlst !

 

Neues aus der Fraktion

Wieland ausschnitt_kleinLiebe Mitmenschen,
unsere Fraktion hat die bisherige Besetzung
Wieland Fischer – Fraktionssprecher
Bernd Bianchi – Stellvertreter
für die neue Wahlperiode wiedergewählt.
Neben unserer Ratskollegin Martina Wolters werden auch unsere geschätzten sachkundigen Bürger/Innen Sigi Marczona, Frauke Richter und Thomas Krause in der Fraktion weiter arbeiten, als Fraktionsassistenz managt Uschi Brünken weiterhin das Organisatorische.
Wir freuen uns auf eine sachlichen, konstruktiven und lebendige sowie hoffentlich kreative und wertschätzende Zusammenarbeit!
herzlichen Gruß
Wieland Fischer

Gegen Fracking in den Niederlanden

1508053_441084679359872_5711343831455159373_n KopieZur den Überlegungen in den Niederlanden unkonventionelles Erdgas zu fördern, erklärt Bündnis ’90/ DIE GRÜNEN aus Geldern:
„Wir Grüne in Geldern lehnen Fracking in den Niederlanden an der Grenze zu Deutschland ab.Grundwasser macht vor Landesgrenzen nicht halt. Da die Grundwasserleiter auf niederländischer Seite mit jenen auf deutscher Seite verbunden sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dies – insbesondere auf Grund der Grenznähe der möglichen Fracking-Gebiete – Auswirkungen auf das Grund- und Trinkwasser in Nordrhein-Westfalen und auch in Geldern hätte, sollte es zu einer Verunreinigung des Grundwassers durch die Aufsuchung oder Gewinnung von unkonventionellem Erdgas kommen.

Deshalb haben alle Gelderner Parteien auf unsere Initiative hin einen gemeinsamen Antrag in den Rat eingebracht .Dieser Antrag formuliert unsere Bedenken und fordert die Verwaltung auf, sich in das Verfahren in den Niederlanden einzubringen. 

Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. Deshalb dürfen Trink- und Grundwasser nicht gefährdet werden. Es muss gesichert sein, dass eine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit unseres Grund- und Trinkwassers durch die Vorhaben in den Niederlanden nicht zu besorgen ist.

Jeder Bürger – auch in Deutschland – ist aufgefordert, seine Bedenken im Rahmen der Offenlage einzubringen. Die Frist für Einsprüche läuft am 09.07.2014 ab. Der Rat der Stadt Geldern hat in seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl den Bürgermeister aufgefordert, seine Bedenken in den Niederlanden anzubringen.

 

Hier kannst Du eine Übersicht über das Verfahren einsehen.

Den Bericht zur Offenlage kannst Du hier herunterladen.

Hier haben wir eine Mustereinwendung abgelegt, mit der auch Du Deine Einwendungen abgeben kannst.

 

Kommunal- und Europawahl am 25. Mai !

 

martina sprechblasewieland sprechblasebernd sprechblase

Martina Wolters ( 43 Jahre, Dipl.- Sprachheilpädagogin ) , Wieland Fischer  (53 Jahre, Dipl.- Sozialarbeiter und Supervisor )  und Bernd Bianchi ( 55 Jahre, Polizeibeamter ) werden wegen des stabilen Wahlergebnisses von 8,11 % (vorher 8,38%) aber weiterhin im Stadtrat vertreten sein.

Nicht erfreut sind die Kandidaten über die schlechte Wahlbeteiligung von 47,70 % (Vergleich Wahl 2009: 51,48 %) 

Als Direktkandidaten für die Wahl des Kreistages errangen Wieland Fischer im Wahlbezirk 20 9,86 %, Bernd Bianchi im Wahlbezirk 21 10,73 % und Martina Wolters im Wahlbezirk 22 8,57 %.

Danke für eine von 1104 Stimmen und Dein Vertrauen in unsere GRÜNE Politik !

Die Ergebnisse der Kommunalwahl für die Stadt Geldern findest Du hier :

In den einzelnen Stimmbezirken bei der Ratswahl in Geldern kandidierten folgene Bewerberinnen und Bewerber, deren Wahlergebnisse im Einzelnen aufgeführt sind :   

Aufgrund der geringeren Wahlbeteiligung sind die Zahlen für die einzelnen Stimmen relativ zu sehen.

WahlbezNr.
Lage
Name
Prozent
Stimmen
1Geldern Mitte IBernd Bianchi13,79 %59
2Geldern Mitte IIWieland Fischer8,06 %29
3Geldern Nord IManfred Wolters11,23 %71
4Geldern Nord IISigrid Marczona7,46 %49
5Geldern Nord/OstMartina Wolters11,08 %69
6Geldern Barbara IBirgit Groterhorst11,48 %63
7Geldern Barbara IIThomas Krause7,63 %48
8Geldern Ost SüdostMax Wanja Fischer7,16 %40
9Geldern West SüdwestErnst Schramm9,67 %53
10Kapellen SüdwestWolfgang Dicks8,72 %53
11Kapellen NordostAnika Schrawen5,63 %31
12Walbeck NordBirgit Mecklenburg9,13 %73
13Walbeck SüdHeike Fiebing11,13 %85
14LüllingenWalter Dyx5,41 %36
15Veert OstCordula Weisz - Fischer8,44 %67
16Veert MitteSabine Bianchi5,33 %42
17Veert Süd u.WestUrsula Brünken7,45 %69
18HartefeldFrauke Richter7,42 %67
19VernumElke Leuth- Koch8,68 %48
20PontBarbara Dröppelmann5,38 %51

Ein neuer Radweg kommt

Radweg Nierspark

Kurze Wege für umweltbewußte Pendler und Schüler ! Bündnis ’90/ DIE GRÜNEN haben im Dezember 2012 beantragt, dass eine Radwegeverbindung zwischen Harttor entlang der Gleise bis zur Burgstraße / Bahnhof geprüft werden soll.       Erste Gespräche mit der Bahn hatten Erfolg und die Verwirklichung dieser schnellen, radfahre- und fussgänger-freundlichen Verbindung zwischen Innenstadt / Veert und dem Bahnhof steht bevor.